Veröffentlichungsdatum

 

Typ

Quality Update
ProCall Infinity (DataCenter)

Version2603.2 -  8.9.3.12258
Sicherheitshinweise-


Bei der Durchführung des Update folgen Sie bitte den Erläuterungen für das Update innerhalb einer Produktversion.

Update-Hinweise

  • Wenn Sie von einer ProCall Infinity (DataCenter) Version <= 2303.x updaten, beachten Sie bitte die Updatehinweise zur Version 2306.0.
  • Bei einem Update von Versionen <=2210.5 auf eine Version >= 2403.0 muss als Zwischenschritt auf eine der beiden Versionen 2306.0 oder 2310.0 geupdatet werden, damit Inhalte der Konfigurationsdatenbank bzgl. Leitungsverwaltung korrekt migriert werden.
  • Bei einem Update von Versionen <=2403.x auf eine Version >= 2406.0 müssen alle Server des Multi-Server-Verbundes beendet werden und die Konfigurationsdatenbank anhand eines individuell bereitgestellten Scriptes upgedatet werden, bevor mit den Updates der UCServern fortgefahren werden kann.

ProCall Infinity (DataCenter) 2603.2 (Build 8.9.3.12258)

Neuerungen

  • Große Konferenzen jetzt standortbezogen – ideal für Multi-Standort-Betrieb
    • Konferenzserver lassen sich nun standortbezogen einrichten: Statt eines einzelnen globalen Konferenzservers können mehrere Konferenzserver mit eigenen Standorten und Leitungen konfiguriert werden. Startet ein Moderator eine Konferenz, wählt der UCServer automatisch den passenden Konferenzserver anhand des Standorts seiner Leitung. Jeder Konferenzerver kann einzeln aktiviert werden und verfügt über eine eigene Einstellung, ob die Konferenz automatisch endet, wenn der Moderator sie verlässt. Die Verwaltung erfolgt komfortabel über einen neuen Assistenten in der UCServer Verwaltung. Bestehende Konfigurationen werden automatisch übernommen.

Aktuelle Redis Version 8 und TLS

Nach durchgeführten Lasttests mit der Redis 8 Version (8.4) empfehlen wir nicht mehr Stunnel für TLS, sondern Redis mit TLS nativ
Dementsprechend haben wir die Systemvoraussetzungen und  Installationshinweise für ProCall Infinity (DataCenter) akualisiert. 

Abschaltung der EWS (Exchange Web Services) API durch Microsoft

Microsoft hat angekündigt, die Exchange Web Services (EWS) API in Exchange Online ab Oktober 2026 schrittweise einzuschränken und voraussichtlich Anfang April 2027 vollständig abzuschalten.
Damit ProCall Infinity (DataCenter) auch ab Oktober 2026 noch Informationen (z. B. Termine, Kontakte, Postfachelemente) aus Microsoft Cloud-Diensten über diese API abrufen kann, stellen Sie rechtzeitig vor Oktober sicher, dass der dann seitens Microsoft blockierte "
Zugriff auf Exchange Webdienste" entsperrt ist (EWSEnabled=true).
Nähere Informationen zur Abkündigung und Vorgehensweise finden Sie hier: Abschaltung EWS API bei Microsoft - wie geht es bei estos Produkten/Applikationen weiter mit der Anbindung an Microsoft Online-Dienste?

Verbesserungen

  • UCServer
    • Die Performance und Stabilität bei Überwachung und Aktualisierung des Präsenzstatus wurde verbessert. Der UCServer benötigt beim Abonnieren von Präsenzinformationen nun weniger CPU-Leistung und gibt belegten Arbeitsspeicher zuverlässiger wieder frei – etwa bei gelöschten oder deaktivierten Kontakten sowie bei Verbindungsabbrüchen.

    • Die Verarbeitung der Redis Heartbeats im UCServer wurde weiter optimiert. Dadurch werden die Statusinformationen der Server in der Mulit-Server-Umgebung (z. B. Erreichbarkeit und belegte Lizenzen) unter hoher Last zuverlässiger aktualisiert.

Fehlerbehebungen

  • UCServer

    • Der UCServer wurde optimiert, damit er auch bei einer hohen Anzahl gleichzeitiger Suchanfragen stabil und zuverlässig arbeitet.
    • Die UCWeb Logdateien enthalten jetzt deutlich weniger Einträge: Wiederholte Verbindungsprüfungen auf Debug-Level werden dort nicht mehr protokolliert.

    • Bei WebSocket-Protokollfehlern wird die Verbindung nun korrekt mit Close-Code 1002 beendet. Zuvor konnten ungültige Daten zu instabilem Verhalten oder Abstürzen führen.
      Die Verbindung zum UCWeb-Dienst wird bei Ausfällen zuverlässiger erkannt und automatisch wiederhergestellt.
    • Das automatische Wiederverbinden des UCServers mit Redis Sentinel funktioniert nun zuverlässiger, insbesondere nach Änderungen an der Redis Konfiguration.
    • Das Ändern des Verwaltungsservers von SIP-Leitungen – insbesondere für mehrere Leitungen gleichzeitig – wurde stabiler gemacht.
      Zuvor konnte dieser Vorgang in seltenen Fällen dazu führen, dass der Server nicht mehr korrekt reagierte und Leitungen nicht mehr angezeigt wurden. Dieses Problem wurde behoben.
    • Bei Redis Sentinel mit aktivierter TLS-Verschlüsselung verbindet sich der UCServer jetzt auch  verschlüsselt zu den Sentinel-Instanzen. In Multi-Server-Umgebungen bleibt nach einem Neustart des UCServers der konfigurierte Sentinel-Master-Name erhalten, sodass die Verbindung zu Sentinel zuverlässig wieder aufgebaut werden kann.
    • Das Herunterfahren des UCServers wurde stabiler gemacht. Zuvor konnte der Server in seltenen Fällen unerwartet beendet werden, während Änderungen aus dem Microsoft Active Directory  verarbeitet wurden. Dieses Problem wurde behoben.


  • ProCall Desktop for Windows
    • Bei aktivierter Einstellung „Als offline anzeigen“ und "StrictIncognitoMode" werden Präsenz und Anrufaktivitäten in der Suchfunktion des ProCall Clients nun korrekt ausgeblendet – wie bereits in der Favoritenansicht.

Bekannte Probleme und Einschränkungen

Bekannte Probleme und Einschränkungen veröffentlichen wir auf folgender Seite.

Weiterführende Informationen

Technischer Überblick →

Systemvoraussetzungen →

Gegenüberstellung ProCall DataCenter/Enterprise →